Beim letzten Forum Freie Lastenräder in Augsburg hat Uwe Behrendt die Anwesenden tief in die Innereien des phantastisch laufenden Projekts www.flotte-berlin.de blicken lassen. Dieser Vortrag wird in aktualisierter Form mit anschließender Fragerunde wiederholt. Das Bonner Bolle-Projekt freut sich über die Gelegenheit, von den fLotte-Erfahrungen zu lernen.

>> Hier gehts zu mehr Informationen und zur Anmeldung!

Webinar: Freie Lastenräder – mit Freiwilligen möglich machen

24.09.2019 / 19:00 bis 20:30

Am Beispiel des Freien Lastenrad-Projekts fLotte-Berlin wird erläutert, wie aus einer kleinen Projektgruppe in relativ kurzer Zeit eine Graswurzelinitiative werden kann, die in Partnerschaft mit vielen Unterstützer*innen ein stabiles, nicht-kommerzielles Lastenrad-Sharing-Projekt verwirklicht, das in seiner Größenordnung eigentlich nur als kommerzielles Unternehmen vorstellbar ist. Uwe Behrendt vom ADFC e.V. zeigt,

  •     wie sich Laien im Zuge von engagierter, ehrenamtlicher Arbeit professionalisieren
  •     wie kontinuierlich Unterstützer*innen hinzugewonnen werden können
  •     wie die Veränderungen in der Projektstruktur und -organisation, sowie Prozessoptimierungen dazu beigetragen, dass ein stabil laufendes System entstehen kann.

Die fLotte in Berlin ist eher ein Spätzünder, als sie im Januar 2018 mit gerade mal drei Lastenrädern einen friendly user trail startet. Ein gutes Jahr später hat die Berliner fLotte bereits mehr als 40 Räder im Betrieb und ist damit die größte Initiative in der Bundesrepublik. Sprengt ein so schnell wachsendes Projekt wie fLotte die Grenzen des mit Ehrenamt? Am Ende wird noch einen Blick auf die aktuellen Herausforderungen von fLotte geworfen.

Referent:
Uwe Behrendt ist Aktiver der ersten Stunde und vom ersten Treffen der Projektgruppe am 2017 bis heute dabei. Er ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat eine Tochter und arbeitet als staatlich Geprüfter Techniker bei der Deutschen Telekom. Bei fLotte macht er mit, weil er über sein eigenes Handeln bei der Wahl des Verkehrsmittels hinaus einen Beitrag zur Mobilitätswende in Berlin leisten möchte.

Quelle: velogistics.net