Bolle(s) beim Radaktionstag 2018

auch dieses Jahr tummelten sich die beiden Fahrradanhänger wieder palettenbepackt beim Radaktionstag auf dem Bonner Münsterplatz. Auf den darauf befestigten Postern und Flyern konnten sich die zahlreichen Interessierten bei bestem Wetter über die Projekte „Bolle Bonn“, „Velowerft“ und „Schokofahrt“ schlau machen.
Ein sehr herzlicher Dank gebührt an dieser Stelle Karl-Heinz, der sein Tandem kurzfristig zum Lastenrad umfunktioniert hatte und bei der Standbetreuung mitmachte. Das Bonbon des Bonn-im-Wandel-Standes war dieses Jahr die CO2-frei transportierte, bio und faire Schokolade der Schokofahrt, die vom Bolle-Team und dem Weltladen feilgeboten wurde. Mehr davon (Schokolade und Infos) gibts beim Vortrag am 4.6 im Weltladen (https://www.weltladen-bonn.org/index.php/veranstaltungen/unsere-veranstaltungen/179-schokofahrt)

Rhein in Flammen mit Boll-E

Um den Grill, Kohle und Getränke ans Beuler Rheinufer zu „Rhein in Flammen“ zu transportieren haben wir Boll-E genutzt und waren begeistert. Dank dem Lastenrad konnten wir unseren großen Grill benutzen und mussten auch bei der Getränkeauswahl keine Abstriche machen. Viele andere Rhein-in-Flammen-Besuchern haben uns neidvoll auf unser Lastenrad angesprochen finden es genauso toll wie wir. Super Sache, vielen Dank!

Kies holen mit Bolle

Bei schönem Bonner Frühlingswetter durfte ich Bolle zum ersten Mal ausfahren – und was soll ich sagen, er hat mich nicht enttäuscht. Von der Altstadt nach Beuel und in die Südstadt, ohne Probleme konnte ich die zum Teil sehr schweren Säcke voll Kies transportieren. Sicherlich war Bolle der Renner im Straßenverkehr, die Leute waren interessiert und neugierig. Bolle rockt- vorallem bei gutem Wetter!

Frühjahrsputz

Als Ausleihstation erlebt mensch auch einiges. Zum Beispiel Banales. Jedes Ding auf dieser Welt braucht Erhaltungspflege. Besser bekannt als putzen. Passend zu den milden Temperaturen habe ich heute Putzeimer und Lappen bemüht. Da kam einiges an altem Schlamm wieder runter. Toll, wenn das Rad und der Anhänger wieder glänzt!

Nicht nur Arbeitstier, sondern auch Partytier

Bolle.E hat sich am 45. Endenicher Veedelszoch nicht nur als Arbeitstier gezeigt, sondern auch als Partytier. Vom KG Blau Blau Endenich ausgeliehen um als Musikwagen zu dienen, wurde Bolle.E Mittelpunkt der Jecken. 2 Stunden lange konnte dank Bolle die Stimmung trotz eisiger Kälte aufrecht erhalten werden. Aufgrund seiner Kompaktheit war Bolle.E immer mitten drin. Dank Elektromotor wurden die Arme beim ziehen auch nicht lang.

Mal wieder hat sich die Vielseitigkeit des Fahrradanhängers gezeigt. Wir sind gespannt was Bolle-E nächstes Jahr so alles leisten kann.

Die KG Blau Blau Endenich sagt Danke und ruft aus: Bolle-E Alaaf, Bonn im Wandel Alaaf, Bonn Alaaf.

Entspannt um den Weihnachtsmarkt herum

„Oh, das hätte ich mit meinem Zafira wohl nicht geschafft.“ Über zwei Meter ist dieser Büroschrank hoch. Und der eBolle steckt den locker weg. Und kommt überall durch. Auch nach 12 Uhr, wenn in der Bonner Fußgängerzoneninnenstadt Lieferverkehr schon längst untersagt ist. Und so lautlos. Kurzum, auch trotz Regen, ist es immer wieder ein Genuss mit dem eBolle große Möbelteile, in diesem Fall ein über 2 Meter hohes Aktenregal aus Vollholz zu transportieren. Die Leute staunen und die Hilfsbereiten mit grossem Auto, eben der Zafira, kapitulieren vor dem Klopper. So soll es sein. Umweltverträglich Lasten mobil bewegen. Danke an die Super-Ausleihstation „Pana“, allen die dieses tolle Projekt unterstützen und den Erfindern von Carla-Cargo. Frohe Weihnachten! P.S. Spende ist überwiesen.

Boll.E im Schnee vor dem Repair Cafe Haus Müllestumpe

Heute Sonntag den 10. Dezember wollte ich die Wartung am Boll.E weiter führen und fuhr ohne Fracht zum Repair Cafe Haus Müllestumpe um dort im warmen zu reparieren. Doch dort angekommen hatte ich eine erfreuliche Überraschung. Habe ungewollt den aufgewirbelten Schnee von den Rädern transportiert.
Dies ist die kostbarste Fracht die ich bisher transportiert habe mit Bolle und Boll.E!

Weltklimakonferenz: Lokale Initiativen können liefern!

Aktuell läuft die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn – die größte Konferenz, die jemals in Deutschland stattfand. Die Konferenz soll so umweltfreundlich und CO2-Neutral wie möglich stattfinden. Um dieses Ziel zu unterstützen hat das Team für Nachhaltige Mobilität der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) Boll-E ausgeliehen, um alle Materialien (Banner, Namenschilder, Kamera usw) zur transportieren. Ebenso wurde für eien Veanstaltung im BMZ in Kooperation mit Radeln ohne Alter Bonn e.V. ein „Riksha-Shuttle“ zum BMZ angeboten. Die GIZ an der Friedrich Ebert Allee 40 , d.h. in unmittelbarer Nähe zur COP ist aktuell auch Verleihstation für Boll-E.

Kein Stau. Keine Parkplatzsuche. Kein Sicherheitscheck.

Boll.E habe ich mir ausgeliehen, um mein Kamera-Eqiupment zum COP23-Konferenzgelände zu transportieren. Der Plan ist wunderbar aufgegangen. Während die B9 für Autofahrer gesperrt war konnte ich mit Boll.E ohne Verzögerung zum Ziel radeln, neugierige und amüsierte Blicke inklusive. Auf dem Weg zum zweiten Ziel konnte ich sogar die Sicherheitsschleusen passieren, ohne kontrolliert zu werden. Mein Kollege hingegen musste sein gesamtes Auto ausräumen.
Das Fahrgefühl ist allerdings ungewohnt. Der Elektromotor unterstützt so stark, dass ich das Gefühl angeschoben zu werden.

Politischer Stresstest

Heute hatte E-Bolle seine bislang längste Testfahrt. Und um es vorweg zu sagen: Mit Bravur bestanden. Um Punkt neun in der Frühe ging es mit 183 anderen Radelnden nach Köln. Als Zubringer zur großen „Pedal the Highway“-Demo, anlässlich der Welt-Klima-Konferenz in Bonn. Von der Polizei begleitet ging es rund 25 km paraleel zu Rheinuferbahn zum Verteilerkreis im Kölner Süden. In Köln gab es Batteriewechsel und Beladung mit Teilchen. Damit war E-Bolle ein mobiler „Fairteiler“ – gerettete Lebensmitteln für die Hungrigen für lau. Mit dieser Ernergie waren die weiteren 25 km (fast gleiche Strecke) zurück nach Bonn ein Klacks. Und auch nach der Ankunft am Bonner Hofgarten war noch genug Saft da, um noch in Bonn weitere 4km herumzucruisen. Ein Genuss!

Der Bolle mit der Vespa

Meine alte Vespa musste ich zum Zweiradmechaniker bringen, was in meinem Fall „quer durch Bonn“ bedeutet: von der Südstadt nach Graurheindorf. Auf die Möglichkeit, Bolle auszuleihen bin ich eigentlich zufällig über das Internet gekommen als ich nach Transportmöglichkeiten suchte. Ich war natürlich sofort begeistert von der Idee und nachdem mir versichert wurde, dass die Vepa mit ihren ca. 100 kg kein Problem darstellen sollte habe ich gerne losgelegt. Für’s Verladen bin ich zum Glück in der Nachbarschaft auf ein Haus mit einer kleinen Rampe gestossen, so dass ich den Roller einigermaßen bequem einladen konnte (sonst wäre es alleine sicher unmöglich gewesen). Da mir klar war, dass ich mit dem schweren Hänger natürlich keine großen Steigungen nehmen kann, habe ich die Route sehr genau geplant – ich wollte natürlich Radwege nutzen, aber eher breite entlang der großen Verkehrsachsen. So ging es munter am Bahnhof vorbei zum nördlichen Vertreilerkreis und dann Richtung Kölnstraße. Klar: Der Bolle mit der Vespa war der Hingucker und auch die Autofahrer haben mir mehr als einmal sehr fair Platz und Vorfahrt gewährt. Kurz hinter der Josephshöhe wurde ich dann von dem Fahrer eines Transporters gebeten zu halten. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer, der sich als „Pane“ vorstellte, den Bolle sehr genau kennt: Er betreut ihn nämlich technisch und hat ihn quasi gebaut. Nach einigen Tips zum Bolle aus erster Hand (nächstes mal für so etwas den Boll.e nehmen!) bin ich weitergeradelt zum Zweiradmechaniker meines Vertrauens, der sich natürlich auch voll für den Bolle begeistern konnte. Insgesamt war das ob der großen Last schon eine sportliche Angelegenheit – das habe ich erst so richtig wahrgenommen, als ich mit leerem Bolle wieder zurück geradelt bin.

Bienenkörbe transportieren mit Boll.e

Was für ein Erlebnis! Direkt bei der Probefahrt war ich hin und weg. Boll.e fährt sich kinderleicht und hat ordentlich Dampf unter dem Kessel. Damit macht transportieren wirklich Spaß und es geht kinderleicht. Bei der Fahrt nach Hause wurde ich dann auch direkt von vielen Autofahrern beäugt, da man so ein Gefährt wohl noch nicht gesehen hatte. Viele Blicke sind einem auf jeden Fall sicher. Eigentlich wollte ich Boll.e mal ausprobieren und gucken was er so kann, dann habe ich aber bei Freunden Werbung gemacht und mich angeboten an einem Samstag in Bonn sperrige Dinge von A nach B zu transportieren. Daraufhin fragten mich Freunde, ob ich bei dem Transport von Bienenkörben vom Meßdorfer Feld in die Altstadt behilflich sein könnte. Na klar! Die Bienenkörbe sind jetzt eingekellert, die Bienen fahren ihre Aktivitäten über den Winter runter und dann geht es nächstes Frühjahr wieder raus. Eventuell werden die Bienen dann im nächsten Jahr den Standort wechseln, vielleicht ja dann auch per Boll.e! Wäre doch eine tolle Aktion, ich merke es mir mal vor 😉

Durch die Rohleber Hölle

Es gibt eine Straße in Bonn, die E-Carla nicht schafft. Und die habe ich bei meiner Premiere blind gefunden. Verlass Dich nicht auf Google Maps, sondern benutze Dein Hirn. Denn der kürzeste Weg ist nicht immer der beste. Vor allem nicht für Flachlandtiroler wie mich. Aber der Reihe nach: Zwei Betten, jeweils flache schlichte Holz-Gestelle und ein Lattenrost. Die Füße von den Betten ließen sich abschrauben. Dass die Lattenroste überwiegend aus Metall waren, ließ sich auf dem Foto der Ebay-Kleinanzeige so einfach nicht erkennen. Schätze, einen Zentner wogen die schon. Jeweils! (Jüngere Leute jetzt bitte Zentner googeln). Das Verstauen auf der Ladefläche mit sechs kräftigen Spann-Gurten und nochmal so vielen kleinen Spanngurten dauerte sicherlich eine Stunde. Schließlich sollten 11,1 km bergab sicher überstanden werden. Dann ging es in einem Rutsch vom höchsten Punkt Bonn (jedenfalls gefühlt) runter in die Altstadt. Hoholz liegt wohl auch über 100 Meter hoch. Und statt wie auf dem problemlosen Rückweg die sanft ansteigende beziehungsweise sanft abfallende Pützchen’s Chaussee zu nehmen, folgte ich auf dem Hinweg die Stimme von Frau Google. Fehler. War wie gesagt kürzer. Aber fahre nie über die „Hauptstraße“ nach Hoholz hoch. Das Straßenschild sagt 11% Steigung. Das ist gelogen. Mindestens 12. Garantiert! Jedenfalls machte, in der bei Radrennfahrern berüchtigten Hölle von Rohleber, der Motor (und auch ich ) schlapp und ich musste absteigen. Das Schieben bergauf gelang nur mit der Motorunterstützung, die glücklicherweise auch beim Schieben mit Extra Hebel angeschmissen werden kann. Verspätet, verschwitzt und leicht gedemütigt erreichte ich dennoch das Ziel. Aber was soll’s, wer seinen Hänger liebt, der schiebt!

Bis auf diesen kleinen Hänger mit dem Hänger ist das Fazit durchweg positiv: E-Carla Bolle ist super. Hat zuverlässig geschoben. Und richtig Tempo gemacht. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit möchte Mann gar nicht mehr anders fahren.

Empfehle allen, sich mit dem sicheren Verstauen der Ladung viel Zeit zu nehmen und vorher schlau zu machen. Dann lassen sich auch scheinbar unmöglich große Sachen damit transportieren.

Gernervt hat mich nur das fiepende Geräusch des Motors unter Last. Parken und rangieren des Gespanns finde ich auch nicht so einfach. Sonst, wie gesagt, alles super. Transport auch ohne Auto – super Gefühl!

Bolle beim UN-Tag 2017 zum Thema Klima

Bolle war im Einsatz am UN-Tag, um alle Utensilien für den Weltladenstand und für den Stand der Fair Trade Town Steuerungsgruppe zum Marktplatz zu transportieren. Und während alle anderen Transportfahrzeuge der teilnehmenden Organisationen vor Beginn der Veranstaltung weggefahren werden mussten, durfte Bolle neben unserem Zelt stehen bleiben. Denn er ist ja ein Beispiel für aktiven Klimaschutz, und da das Thema des diesjährigen UN-Tags hieß: „Gemeinsam für das Klima – Handeln und Verhandeln in Bonn!“ passte er wunderbar dazu.

(Teil-)Umzug mit Bolle

Es geht und macht Spaß: CO2-frei Umziehen mit Bolle. Vor allem für Kleinkram oder empfindliche Sachen ist es praktisch. Denn mit Bolle kann man noch mal sehr viel gemächlicher fahren als mit den Auto und die Sachen können nicht so viel hin und her rutschen. Ich fand es angenehm, dass man durch die Fahrt mit Bolle immer nur kurz schleppt und danach während der Fahrt quasi eine Ruhepause hat. Aber natürlich muss man schon öfter fahren, was bei weiteren Strecken zeitraubend und anstrengend werden kann. Trotzdem erstaunlich, wie viel man allein mit der eigenen Muskelkraft transportieren kann, selbst über Brücken! Und ein Blickfang ist man so auch.